
Quelle: Uni Bremen
Als Wunder von der Weser wurde die Universität von den Medien während ersten Runde der Exzellenzinitiative 2006 bezeichnet. Immerhin: Bremen konnte sich unter den Top-Ten der bundesdeutschen Universitäten platzieren. Und nicht nur hier gehört die Universität zu den Spitzen-Unis: Bei der Einwerbung von Drittmitteln zählt sie ebenfalls bundesweit zu den zehn Erfolgreichsten. Die Universität Bremen ist das Wissenschaftszentrum im Nordwesten Deutschlands.
Die Universität ist Forschungsstätte für 1.440 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studienplatz für rund 20.000 Studierende und Arbeitsplatz für knapp 1.000 nichtwissenschaftliche Beschäftigte.
Geschichte
1971 gegründet feierte die Universität jüngst ihren 35. Geburtstag. Einige der damals eingeschlagenen neuen Wege, auch als Bremer Modell bezeichnet, gelten mittlerweile als Merkmale moderner Universitäten, wie Interdisziplinarität, forschendes Projekt-Lernen, Praxisorientierung und gesellschaftliche Verantwortung. Neue Ziele wie Internationalisierung, Nachwuchsförderung in strukturierten Graduiertenprogrammen, Gleichstellung der Geschlechter und ein Selbstverständnis als lernende Institution sind hinzugekommen.
Sichtbares Symbol dieser Dynamik ist der 146 Meter hohe Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation - eine in Europa einzigartige Einrichtung, in der Experimente unter Schwerelosigkeit stattfinden.
Zu den Grundprinzipien des Bremer Modell gehören auch Experimentierfreude und Flexibilität. Das Ergebnis: immer bessere Plätze in den Forschungsrankings, große überregionale Anerkennung, die Profilierung interdisziplinärer Wissenschaftsschwerpunkte. In der Forschung zählt die Uni Bremen seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. Die hervorragende Forschungsqualität verdankt sie auch der engen Zusammenarbeit mit zahlreichen wissenschaftlichen Instituten auf dem Campus. Diese Infrastruktur lockt immer mehr Unternehmen in den Technologiepark rund um die Universität. Hier ist einer der führenden High-Tech-Standorte Deutschlands entstanden, an dem sich etwa 320 Firmen angesiedelt haben.
Finanzen
Das Land Bremen brachte 2005 über 130 Millionen Euro für die Finanzierung der Universität auf. Auch der Bund und nationale und internationale Institutionen Unternehmen und Stiftungen wie beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Volkswagen-Stiftung sind durch "Drittmittel" am Uni-Haushalt beteiligt. 2005 konnte die Bremer Alma Mater rund 67 Millionen Euro an Drittmitteln einwerben.
Mit dieser hohen Drittmittelquote für die Forschung liegt die Universität Bremen an der Spitze der deutschen Universitäten. Die Quote ist ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der Forschung.
Copyright: Universität Bremen
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