
Quelle: KU Eichstätt
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ist alles andere als eine Massenuniversität. Gelegen in einer beliebten Urlaubsregion, dem Naturpark Altmühltal, bietet die 1980 eingerichtete KU ihren derzeit 4900 Studierenden die Vorteile einer kleinen und überschaubaren Universität. 120 Professoren, mehr als 200 wissenschaftliche Mitarbeiter und zahlreiche Dozenten aus der Praxis garantieren eine hervorragende Betreuung der Studierenden. Das bestätigen auch diverse Rankings in Spiegel, Stern oder Capital. Die Zulassung zum Studium erfolgt unabhängig von der Konfession und ist an die dieselben Voraussetzungen wie bei staatlichen Universitäten gebunden.
Die KU ist eine Campus-Universität an zwei Standorten: Eichstätt und Ingolstadt. In Eichstätt sind sieben Fakultäten der KU angesiedelt, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät hat ihren Sitz in Ingolstadt. An beiden Orten ist die KU eine Universität der kurzen Wege: Mensa, Hörsäle und Bibliothek liegen nur ein paar Minuten Fußweg voneinander entfernt. Drangvolle Enge ist an der KU unbekannt: Nicht selten haben Seminare weniger als zwanzig Teilnehmer, auch die Vorlesungen sind keine Massenveranstaltungen. Zudem erleichtert die gute Ausstattung von Bibliothek und Rechenzentrum das Studieren. Dazu gehören zum Beispiel sechs Pools mit 150 PCs, aber auch das drahtlose Hochschulnetz zum bequemen Einwählen mit dem Notebook in das Uni-Netz. Die Universitätsbibliothek bietet 1,7 Millionen Bände, 7.100 laufende Zeitschriften (davon 3.800 mit elektronischem Volltextzugriff), 430.000 Medien (Tonträger, Filme o.ä.) sowie 340 Datenbanken. Die Literaturrecherche sowie deren Bestellung ist an jedem PC mit Internetzugang
... möglich.
Eichstätt und der Naturpark Altmühltal sind wichtige Anziehungspunkte für Touristen, Fahrradurlauber, Kletterer, Kanuten und Fossiliensammler. Die Kleinstadt zwischen München und Nürnberg bietet eine barocke Kulisse mit südländischem Flair kombiniert mit moderner und vielfach prämierter Architektur. Zu den historischen Gebäuden von italienischen und graubündener Baumeistern geprägt setzen bekannte zeitgenössische Architekten moderne Kontrastpunkte. Diese Spannung von alt und neu zeigt sich besonders an den Gebäuden der Universität, ein barocker Park im Herzen des Campus und die angrenzende Altmühlaue sind das grüne Wohnzimmer (Nürnberger Zeitung) der KU.
Obwohl erst im April 1980 als Katholische Universität Eichstätt errichtet, führt die KU, die 2001 den Namenszusatz Ingolstadt erhielt, eine mehr als 400-jährige Eichstätter Hochschultradition weiter. Deren Wurzel ist das Collegium Willibaldinum, das 1564 als erstes Seminar für Priesterbildung nördlich der Alpen gegründet wurde. Im März 1980 legten der Apostolische Stuhl und der Freistaat Bayern als Vertragspartner des Konkordats fest, die Katholische Universität als wissenschaftliche Hochschule zu führen. Die Universität ist sowohl der universitären wie auch der katholischen Tradition verpflichtet. Besondere Bedeutung hat die Zusammenarbeit der Disziplinen und eine Offenheit, die auch Grundlage für den Dialog mit anderen Religion ist. Denn katholisch bedeutet auch, trotz aller Spezialisierung der einzelnen Wissensgebiete den Blick für das Ganze zu wahren. Die Universität will eine akademische Gemeinschaft sein, die Fachwissen und soziale Kompetenz auf dem Fundament der christlichen Werte vermittelt. So zählen zum Beispiel Unternehmensethik beziehungsweise journalistische Ethik zu den verbindlichen Fächern bei Betriebswirtschaftslehre und Journalistik.
An der KU werden derzeit rund 50 Fächer gelehrt. Es sind an der Universität Bachelor- und Masterstudiengänge belegbar, die zum Teil auch parallel den Abschluss an einer ausländischen Partneruniversität ermöglichen, Diplom- und Magisterstudiengänge sowie Studiengänge für das Lehramt; ferner Aufbau- und Ergänzungsstudiengänge. Hinzu kommen zwei Fachhochschul-Studiengänge. Die Universität besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Die an der KU erworbenen akademischen Grade und Zeugnisse verleihen die gleichen Rechte wie staatliche Hochschulen.
Zum Selbstverständnis der KU zählt, Bildung mit der Vorbereitung für den Arbeitsmarkt zu verbinden. So sind in vielen Studiengängen Praktika, die erste Kontakte zu künftigen Berufsfeldern herstellen, verpflichtend. Oft bietet sich für Studierende die Möglichkeit, Diplomarbeiten in Kooperation mit der Praxis zu verfassen und in Forschungsprojekten mitzuarbeiten.
Wie kaum eine andere Universität bietet die KU ihren Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes. Zu den Partnern der KU zählen renommierteste Hochschulen, beispielsweise die Universität von Trient, das Boston College in Massachusetts (USA), die Sophia University in Tokyo (Japan) oder die Universidad Iberoamericana in Mexico City. Insgesamt unterhält die Hochschule mit weltweit mehr als 40 Universitäten Partnerschaften, hinzu kommen Austauschmöglichkeiten mit mehr als 75 europäischen Universitäten. Dass Internationalität an der KU auch wirklich gelebt wird, zeigt sich täglich auf dem Campus: Etwa jeder zehnte Studierende in den wissenschaftlichen Studiengängen stammt aus dem Ausland. Umgekehrt wechseln zum Beispiel mehr als 70 Prozent der Studierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für ein oder zwei Semester ins Ausland.
An einer kleinen Universität bestehen beste Voraussetzungen für die fachübergreifende Zusammenarbeit. Studierende profitieren hiervon durch ganz besondere Lehrangebote. So forschen im Zentralinstitut für Lateinamerika-Studien Politikwissenschaftler, Historiker und Literaturwissenschaftler zu Fragen Lateinamerikas. Einen ähnlichen Forschungsverbund bildet das Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien.
Neben Forschung, Aus- und Weiterbildung bietet die KU interessierten Unternehmen ihre Kompetenzen für Kooperationen an. Möglich sind zum Beispiel klassische Beratungsprojekte, Forschungsprojekte, Praxisseminare, Workshops und Vorträge für Unternehmen. Hinzu kommt die Beratung durch studentische Initiativen.
Copyright: KU Eichstätt-Ingolstadt
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