
Quelle: Uni Wuppertal
Die Bergische Universität Wuppertal hat sich über ihre wissenschaftsdisziplinären Bemühungen hinaus die konsequente Weiterentwicklung des Wissens- und Technologietransfers von Hochschule und Praxis zum Ziel gesetzt. Der für eine deutsche Universität unkonventionelle Fächermix eröffnet vielerlei Möglichkeiten, beispielsweise in der Kombination von Lehramtsfächern, in der Kooperation von Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften oder mit Sicherheitstechnik, ein Fach, das bundesweit nur in Wuppertal angeboten wird. Nicht nur als Partner der bergischen Wirtschaft genießt die Universität einen guten Ruf. Auch für künftige junge Unternehmer bietet Wuppertal beste Voraussetzungen: Im Hinblick auf das Lehrangebot der Gründungsförderung und dessen Vermarktung belegte die Universität Wuppertal im Hochschulranking 2005 zum dritten Mal einen der Spitzenplätze in Deutschland.
Die Bergische Universität Wuppertal gliedert sich in sieben Fachbereiche:
-Geistes- und Kulturwissenschaften
-Wirtschaftswissenschaft
-Mathematik und Naturwissenschaften
-Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik
-Elektrotechnik, Informationstechnik
..., Medientechnik
-Architektur, Design, Kunst
-Bildungs- und Sozialwissenschaften (Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaft)
Im Zuge der Herstellung eines einheitlichen "europäischen Hochschulraums" (so genannter Bologna-Prozess) hat die Universität Wuppertal ihre Studiengänge strukturell reformiert: Dabei wird in einem konsekutiven Studienmodell zunächst ein Bachelor of Arts oder Science und darauf aufbauend ein Master-Abschluss erreicht.
Eine Besonderheit in Deutschland bilden Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abgeschlossen werden. In Wuppertal betrifft dies vor allem die Lehrerausbildung und die Lebensmittelchemie. Diese Ausbildung erfolgt in Deutschland in der Regel an den Universitäten - und nicht an eigenen Hochschulen - und ist dadurch gekennzeichnet, dass immer mindestens zwei Unterrichtsfächer sowie Erziehungswissenschaften studiert werden müssen.
Die Universität besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht in allen Fachbereichen. Die Zulassung zur Promotion an der Universität setzt den erfolgreichen Abschluss eines Studienganges an einer wissenschaftlichen Hochschule voraus. Das entsprechende Studium erfolgt - mit Ausnahme von so genannten Graduiertenkollegs - individuell unter Betreuung durch einen Professor (sog. "Doktorvater"). Im Mittelpunkt des Studiums steht die Anfertigung einer Dissertation.
Forschung / Forschungsinstitute
Gemäß der deutschen Universitätstradition (seit Wilhelm von Humboldts preußischer Hochschulreform Anfang des 19. Jahrhunderts) soll akademische Bildung, also das Studium, in engem Zusammenhang mit der Wissenschaft erfolgen, um sich auf dem jeweils aktuellen Wissensniveau der Gesellschaft zu bewegen. Dadurch verbinden sich an der Universität Studium und Lehre mit wissenschaftlicher Forschung - und zwar nicht organisatorisch arbeitsteilig, sondern in der Person des einzelnen Professors und tendenziell, mit fortschreitendem Studium, auch des einzelnen Studierenden.
Die akademische Freiheit von Lehre und Forschung ist in Deutschland durch die Verfassung geschützt. Damit wird ein staatlicher Einfluss auf die Inhalte von Studium und Forschung verhindert.
Wenngleich die Forschung demnach Sache jedes einzelnen Professors ist, gibt es daneben spezielle Institute, die sich konzentriert mit Forschung beschäftigen und in denen sich in der Regel mehrere Wissenschaftler kooperativ und oft interdisziplinär engagieren.
Derartige Forschungsinstitute können innerhalb der Fachbereiche oder auch universitätszentral gebildet werden. Außerdem können Institute, die außerhalb der Universität selbständig Forschung betreiben, als Institute "an der Universität" deklariert werden.
Copyright: Bergische Universität Wuppertal
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