Arminia, Sparrenburg und Dr. Oetker: Damit bringt wohl fast jeder Bundesbürger Bielefeld in Verbindung. Doch die Stadt am Teutoburger Wald hat einiges mehr zu bieten: Die attraktive Kombination von lebhaftem Großstadtleben und beschaulichem Naturerlebnis - dafür steht der Name der über 330.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt Bielefeld.
Wandern, Spazieren gehen, sich erholen - das ist die eine Seite der Stadt. Der Grund: die reizvolle Lage an den Hängen des Teutoburger Waldes. 4.800 ha Wald, 580 km Wanderwege und rund 300 Bauernhöfe bilden den abwechslungsreichen Rahmen einer attraktiven Stadt-Park-Landschaft. Dank zahlreicher Parkanlagen und -landschaften, Obersee, Botanischem Garten und Heimattierpark Olderdissen gibt es auch direkt in Bielefeld eine Vielzahl von Rückzugsmöglichkeiten für den „gestressten“ Städter.
Der erste Weg eines Bielefeld-Besuchers sollte dann auch direkt in den Teutoburger Wald führen. Ziel ist die Bielefelder Sparrenburg. Im 13. Jahrhundert erbaut ist sie heute das Wahrzeichen der Stadt und bietet – nur 10 Fußminuten von der Altstadt entfernt – den besten Überblick über die 258 qkm Gesamtfläche der Stadt. Übrigens ist Bielefeld rein flächenmäßig gesehen damit größer als Frankfurt/Main und manch’ andere bundesdeutsche Metropole.
Schon vor der Stadtgründung liefen die Handelsstraßen auf dem Alten Markt zusammen. Die alten Giebel der Patrizierhäuser in Bielefelds guter Stube spiegeln die kaufmännische Tradition der Stadt würdevoll wieder. Heute laden die Bielefelder City aber auch die Zentren der Bielefelder Stadtteile zum Bummeln und Shopping ein. Das ist die andere Seite der Stadt.
Die Wirtschaft Bielefelds ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Namen wie Oetker, Schüco, Seidensticker und Alcina sind Namen, die auch international einen guten Klang haben und Bielefeld zum Wirtschaftszen¬trum der Region OstWestfalenLippe machen. Dies steht in der Tradition der Stadt, wurde sie doch 1214 als Kaufmannsstadt von den Grafen von Ravensburg gegründet.
An Bielefelds großen wirtschaftlichen Aufstieg im Industriezeitalter erinnern zahlreiche monumentale Zeugen der Vergangenheit. An erster Stelle steht dabei die Ravensberger Spinne¬rei. Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Spinnerei des europäischen Kontinents, steht das schlossartige Ge¬bäude heute den Bürgern als vorbildlich restauriertes Kulturzentrum zur Verfügung.
In unmittelbarer Nähe befinden sich das Historische Museum und das Museum Huelsmann (Kunstgewerbemuseum). Zwei der zahlreichen Bielefelder Museen. Unbestritten das größte ist die Kunsthalle Bielefeld, der Eigenbestand von moderner Kunst sowie zahlreiche aufsehenerregende Wechselausstellungen lassen auch ein internationales Publikum ins Schwärmen geraten. Museum Waldhof, Naturkunde-Museum, Bauernhaus-Museum, Fächer-Kabinett, Museum Wäschefabrik, Historische Sammlung Bethel, Museum Osthusschule .... Kunstliebhaber kommen in den Bielefelder Museen sowie in den zahlreichen Galerien und Kirchen auf ihre Kosten.
Die Kulturstadt Bielefeld bietet sowieso ein äußerst fa¬cettenreiches Programm. Das Theater Bielefeld sowie viele freie Theater freuen sicher über einen regen Besucherzuspruch. Für Klassik-Freunde stellt die Rudolf-Oetker-Halle einen besonderen Leckerbissen mit ihrer außergewöhnlichen Akustik dar. Ein Schmuck¬stück Bielefelds ist die architektonisch äußerst in¬teressante Stadthalle als Bühne nationaler wie inter¬nationaler Künstler und Zentrum für Tagungen und Kon¬gresse. Die Seidensticker Halle ist eine der größten Sporthal¬len zwischen Hannover und dem Ruhrge¬biet und damit Plattform für nationale sowie interna¬tionale Sportbe¬gegnungen aber auch für Rock- und Pop¬konzerte und an¬dere Veranstaltungen.
Dieses ständige Kultur- und Unterhaltungsangebot wird durch eine Reihe von Stadtfesten ergänzt, die es in sich haben. Der Leineweber-Markt mit einigen Hunderttausend Besuchern Ende Mai stellt den absoluten Höhepunkt dar. Hier feiern die Bielefelder und ihre Gäste ihre drei tollen Tage, während sich die Bewohner in der klassischen Karnevalszeit doch eher in Zurückhaltung üben. Aber auch das mittelalterliche Sparrenburgfest im Juli, der Weinmarkt im September oder der Weihnachts¬markt im Dezember sind ebenso gemütliche wie reiz¬volle Veran¬staltungen.
Wie es sich für eine Hochschulstadt gehört, ist der Bielefelder Veranstaltungskalender jedoch das ganze Jahr über prall gefüllt, oft wird gar die „Qual der Wahl“ bemängelt. Szenekneipen, Großkinos und Diskotheken sind natürlich genauso im Stadtbild zu finden wie gemütliche westfälische Restaurants mit traditioneller oder internationaler Küche. Wie war das noch? Eine attraktive Kombination aus pulsierender Großstadt und Beschaulichkeit!
Copyright: Stadt Bielefeld
Leider fehlen hier noch Infos.
Mach den Anfang und schreib uns Deine Anregungen !