CHE Hochschulranking
Das CHE Forschungsranking wird vom gemeinnützigen "Centrum für Hochschulentwicklung GmbH". Der Jahresetat beträgt 2 Mio. Euro und wird im Wesentlichen von der Bertelsmann Stiftung erbracht.
Neben dem Forschungsranking, das sich primär auf die Forschungsleistungen einzelner Fachbereiche und Hochschulen bezieht, erstellt CHE auch ein "breiteres" Ranking, dass CHE-Hochschulranking.
Das CHE-Forschungsranking bewertet die Forschungsleistung aufgrund der Beobachtung folgender Indikatoren:
- Drittmittel
- Anzahl der Promotionen
- Anzahl von Publikationen
- Zitationen
- Patentanmeldungen
- Professorenbefragung
Das Ranking umfasst insgesamt 47 Hochschulen und 16 Fachbereiche. Ein Fachbereich gilt als Forschungsstark, wenn er im Vergleich zu anderen in den aufgeführten Kriterien besonders gut abschneidet. Beispiel: Der Fachbereich Medizin der TU-München "produziert" mehr Publikationen, Patente als jeder andere. Zusätzlich ist die Anzahl von Promotionen und Publikationen hoch. Demnach ist er zu anderen, (wie dem der Uni-Augsburg oder Uni-Dortmund) relativ gesehen "überlegen".
Eine gesamte Hochschule gilt dabei als Forschungsstakt (oder Spitzenuniversität) wenn mindestens 50% der dort angebotenen Fachbereiche selbst zu den Forschungsstärksten gehören.
Meinungen zum CHE-Forschungsranking
Pro:
http://www.che-ranking.de/cms/?getObject=2&getName=News+vom+18.07.2007&getNewsID=699&getCB=2&getLang=de
Contra:
Das CHE-Forschungsranking ist aber auch Kritik ausgesetzt. So wird insbesondere der Professorentipp kritisiert, dessen Ergebnis keine Aussagekraft über die Leistungsfähigkeit der Fachbereiche oder Hochschulen wiederspiegelt, sondern eher persönliche Sympathien für die Studienorte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschulranking
Zusammenfassung:
Aus unserer Sicht zählt das CHE-Forschungsranking zu den besten die es derzeit für deutsche Universitäten gibt. Die Aufgeführten Schwächen sind teilweise Systembedingt und man sieht wie beim Professorentipp, dass CHE die Kritik auch ernst nimmt und ihr Ranking ständig verfeinern. Zu loben ist die große Datenbasis und der Versuch ein wirklich objektives Ranking, das wenig auf subjektive Einschätzungen setzt, zu konstruieren. Die Ergebnisse der Forschungsrankings sind vor allem für Studenten, die eine gute theoretische Ausbildung genießen möchten von Interesse. Aber auch praxisorientierte Interessenten sollten bedanken, dass die sich die Reputationen einer Hochschule vor allem auf deren Forschungsleistung begründet.